Der Weg

Ein Experiment aus Inhalt, Form und Sinn. Vielleicht auch Sinnsuche :-P.

Niemand weiß, wohin Du führst –
Auf schmalen Pfad, durch dunklen Wald –
Genau kann keiner wissen.
Auch wie Du Dich als nächstes zeigst,
Dich krümmst und biegst, fällst oder steigst
Oder mich verlierst.
Von Ferne meine Stimme schallt:
Ich hab mich losgerissen!
Muß weitergeh’n, kann hier nicht bleiben,
Stets auf der Suche, laß’ mich treiben,
Bleibe niemals steh’n.
Der Horizont ist unerreichbar,
So fern scheint doch ein jedes Ziel.
Fällt das Glück mir in den Schoß?
Die Erwartungen sind groß,
Doch noch ist nichts zu seh’n.
Jeder Moment so unvergleichbar
Und der Gedanken sind so viel;
Kann mich fast kaum trauen
Aufzublicken, um zu schauen.
Wie schnell zieht alles doch dahin:
Straßen, Häuser, Menschen, Wälder,
Wie oft kreuzen sich die Wege.
Seh’ an mir die Spur der Zeit,
Doch das Ende ist noch weit,
Denn zu führen ist dein Sinn.
Mein Blick trifft die bunten Felder:
Spätherbstblätter fallen rege
Fallen um mich, fallen leise,
Begleiten mich auf meiner Reise
Bis an das Ziel, an dem ich bin.

C. Holister (c) 2017

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